Granfaloon Bus

Mit Harmoniegesang und Gitarrenausbrüchen gegen die Tristesse: Granfaloon Bus.

Granfaloon Bus-Mastermind Felix „Todd“ Costanza thront auf einem Tisch in einem Münchner Cafe und singt vor acht Zuhörern. Er ist auf Promo-Reise und hat überraschend seine akustische Gitarre ausgepackt. Das fünfte Album seiner Band,“Good Funeral Weather“, knüpft da an, wo der letztjährige Kritikerliebling „Sleeping Car“ aufhörte: leicht vertrackte Slow-Songs, die für Harmoniegesang, Gitarrenausbrüche und andere Überraschungen gut sind. Granfaloon Bus entkommen der Tristesse mit unkonventionellen Liebesliedern, abstrus-genialen Wortspielen und einem Spieltrieb, der einer Big Band im Vollrausch gleicht. Was auf der neuen Platte fehlt, sind die obligatorischen Drinking-Songs. Dazu Costanza leicht lakonisch:“Diesmal habe ich nicht Songs über das Trinken geschrieben, sondern Songs, zu denen man trinken kann. Das gleicht sich aus.“

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