Auf Naninana zeigt sich Bruno Dietrich deutlich reifer und unverkrampfter

Muss ich Trance, Techno oder Drum’n’Bass machen, nur weil ich jung bin?“fragt sich Bruno Dietrich im Infoblatt zu seinem Zweitling „…Naninana…“. Muss er natürlich nicht. Auch ein Liedermacher im Stil seines Vaters Marc braucht er nicht mehr zu sein. Mit dem reichlich verkrampften Debüt „Aarezyf“ gelangen zwar ein paar Einsätze auf DRS 1 und den Berner Lokalradiosendern, ansonsten tat sich herzlich wenig. Da fiel der Drummer und Keyboarder mit seiner Stammband Hillbillies From Outer Space schon weitaus positiver auf. Aber auch mit ihr ist Dietrich über ein paar Achtungserfolge nicht hinausgekommen. Auf ….. Naninana…“ hat sich musikalisch nun einiges verändert. Das Grundgerüst bildet klassischer Mundartrock zwischen Span und Züri West mit einem ausgeprägten Hang zu ausufernden Instrumentalpassagen, zwischendurch darf es aber auch einmal experimentell und funkig abgehen. Eine rundum gelungene Sache.

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