David Gray

MUSIK

Mit weichen Drum’n’Bass-Teppichen unterlegt Gray bisweilen seine Songs, die sonst ganz klassisch unter „Singer/Songwriter“ eingeordnet werden können. Einflüsse des Walisers sind die Usual Suspects: Leonard Cohen. Van Morrison, Springsteen und Bob Dylan. Vor lauter Verehrung des Letzten näselt Gray beim Singen. Das stört nicht weiter, die Kompositionen sind durchweg hochklassig und von hoher Sensibilität.

INTERPRET

David Gray kam 1968 in Manchester auf die Welt, wuchs aber an der walisischen Küste auf. Als Student verirrte er sich in diverse Punk-Bands in Liverpool, um „richtig lauten Blödsinn“ zu machen, entdeckte aber bei Eigenkompositionen einen Hang zur Melancholie. Seit dem Debüt 1993 gehört er zu den Musikern, die eine treue Gefolgschaft besitzen, ohne wirklich bekanntzuwerden. Lediglich in Irland ist Gray Supersta. Das in Deutschland aktuelle Album „White Ladder“ gibt es dort seit zwei Jahren. Es erreichte neun Mal Platin. DAVID GRAY White Ladder Die CD erscheint am 4. September (Eastwest)

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