Terence Trent D’Arby nennt sich jetzt Sananda Maitreya und macht wieder Musik.

Mit einem neuen Album von diesem Herrn hatte wohl kaum noch jemand gerechnet. Immerhin veröffentlichte der gebürtige New Yorker seine letzte Platte („Vibrator“) vor sechs langen Jahren. Doch nun ist er mit „Wildcard“ ins Musikgeschäft zurückgekehrt – und nennt sich jetzt Sananda Maitreya: „Ich bin ein spiritueller Mensch. Mein wahres Ich ist zu mir gekommen. Ich verleugne mich nicht mehr, lebe heute meine Gefühle aus.“ Mit „Wildcard“ will der Beau (39) den Rest der Welt animieren,seinem Beispiel zu folgen: „In meinen Stücken rede ich der Individualität das Wort. Egal, ob ein Mensch zu dick oder zu dünn ist, er ist immer einzigartig. Darum darf keiner den anderen unterdrücken.“

Auch Plattenfinnen nicht. „Da sitzen nur Idioten, die den Künstlern ihren Willen aufzwingen wollen“, meint Maitreya erbost. Woher sein Ärger rührt? Der Sänger musste sein Album drei Jahre in der Schublade liegen lassen, weil er sich mit seinem Label stritt. Dann veröffentlichte er „Wildcard“- einen * ausgewogenen Mix aus Cospel, Funk, Drum’n‘-Bass, groovige Beats, Rock, Pop und klassischen Elementen- in eigener Regie.

www. sanandapromotion.com

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.