Grace Jones – Nightclubbing

Mit seinem vierten Album „Warm Leatherette“ hatte jas jamaikanische Ex-Model ein Jahr zuvor musikalisches Neuland betreten. Die Zeit meinte es nicht mehr gut mit Disco-Musik, die Grace Jones drei Alben lang imitiert hatte – New Wave und Experimente waren gefragt. Die Reggae-Legenden Sly Dunbar und Robbie Shakespeare fungierten als musikalische Direktoren eines erstaunlichen Albums. 1981 erschien der Nachfolger „Nightclubbing“, der – wieder mit Hilfe von Sly & Robbie – Jones‘ Stil der Dance-Pop-Avantgarde vollendete. Die damals 29-Jährige spielte ihre Stärke, die kompromisslose elektronische Umdeutung bekannter Popsongs – „Demolition Man“ von The Police oder Iggy Pops „Nightclubbing“ – voll aus. Ein Album, so kühl wie die Drinks in der Neon-Bar.

Produzenten: Chris Blackwell, Alex Sadkin

Beste Tracks: „Pull Up To The Bumper“, „Nightclubbing“

Ist ja hochinteressant … Das Coverartwork zeigt ein fotorealistisches Gemälde des französischen Fotografen, Werbefachmanns und Kunstaktivisten Jean-Paul Goude, von dem Jones einen Sohn hat.

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