I Owe – Living Things

Drei notorisch aufsässige Bruder aus St. Louis lassen es knallen.

Aus Missouri stammt diese explosiv rockende Newcomerband. Zentralfigur ist der Sänger, Gitarrist und Songwriter mit dem feminin anmutenden Namen Lilian Berlin.

ein heller Kopf, der interessante und durchaus deprimierende Dinge über das US-Schulsystem und mit Ritatin ruhigstellte Kids zu erzählen wein. Als Texter ist Liüan von Kerouac, Burroughs aber auch von Elizabeth Wurtzel, der Autorin des Bestsellers „Prozac Nation“, beeinflusst. In den frühen 90ern gründete er, noch als Teenager, mit seinen Brüder Eve und Bosh das Trio Living Things. Alle drei sind eher ungebändigte Naturen, die nach eigenem Eingeständnis nur durch die Musik vor einer Laufbahn als „Juvenile Delinquents bewahrt wurden. Beeinflusst fühlen sich die drei Berlin-Brüder von Seventies-Punk und 80er-Jahre-College-Rock, allen voran von Dinosaur Jr. Ihr Debütalbum black skies in broad daylight hat kein Geringererals Nirvana-Producer Steve Albini produziert, den die Band für seine Arbeiten mit den Pixies, den Breeders und PJ Harvey bewundert.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.