Alice Cooper: Alice Cooper – Triggerman

Blitz und Donner! Der Schock-Rocker ist zurück. Aber war er je wirklich weg? Nach „Brutal Planet“ ist „Dragontown“ schon das zweite Album, das der Grusel-Rocker aus Detroit Rock City für das New Yorker Label Spitfire aufgenommen hat. Das Indie-Zuhause scheint ihm gut zu tun – das dritte Kapitel der Trilogie, die 1994 mit „Last Temptation“ begann, ist solide und bisweilen sogar richtig ambitioniert. Songs wie „Triggerman“ auf der ME-CD sind mit viel Hingabe produziert und lassen vermuten, dass der 53-Jährige noch längst kein Interesse daran hat, sein Rock-Rentner-Dasein mit langweiligen Routine-Jobs zu vertrödeln. Seit seinem Comeback mit „Trash“ 1989 hat Cooper noch nicht ein einziges Mal Arbeit abgeliefert, die seinen Status als Entertainment-Talent und Rock-Legende gefährdet hätte – was bei einem Künstler, der seinen kreativen Höhepunkt zunächst bereits Anfang der 70er Jahre erreicht zu haben schien, alles andere als selbstverständlich ist.

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