Am Konservatorium hielt es Amanda Marshall nicht lange

Amanda Marshall gilt mit ihrem Debütalbum als neue Hoffnung der kanadischen Musikszene und ebenbürtige Konkurrentin des ebenfalls kanadischen Shooting Stars Alanis Morissette. Schon mit sieben Jahren wußte die heute 23jährige, daß sie es ihren Vorbildern Ella Fitzgerald und Sarah Vaughan gleichtun und Sängerin werden wollte. Deshalb ließ sie eine Musikausbildung am Konservatorium von Toronto über sich ergehen, „bis mir die klassische Musik zu langweilig wurde. Ich sang lieber Songs von Madonna und Whitney Houston auswendig nach.“

Mit 17 traf sie nach einem Konzert den blinden Gitarristen und Sänger Jeff Healey. „Jeff lud mich ein, am nächsten Tag bei einer Talentshow in einem der abgerissensten Clubs Torontos aufzutreten. Dort stieg er zu mir auf die Bühne und begleitete mich auf der Gitarre.“ Nach einer Tournee im Vorprogramm von Healey und einem Debütalbum mit zwei veritablen Single-Erfolgen (‚Let It Rain‘, ‚Birmingham‘) kommt Miss Marshall im Sommer auch auf Tour in deutsche Lande.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.