Arzt des verstorbenen Slipknot-Bassisten wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Der behandelnde Arzt des an einer Medikamenten-Überdosis verstorbenen Paul Gray ist nun in acht Fällen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden.

Nachdem der Slipknot-Bassist Paul Gray im Mai 2010 tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden war, haben nun die Verhandlungen im Verfahren gegen seinen behandelnden Arzt begonnen. Der Arzt, so heißt es in der Anklage, habe Grey und sieben weiteren Patienten erhöhte Dosen Schmerzmittel verschrieben, was letztlich zu deren Tod führte. Sollte es zur Verurteilung kommen, muss der Arzt unter Umständen bis zu 16 Jahre ins Gefängnis.

Die Verteidigung ließ verlauten, man halte es für „unerhört“, unglückliche Todesfälle oder medizinische Untersuchungsergebnisse dem behandelnden Arzt anzulasten.

Hier seht ihr ein emotionales Video des ehemaligen Slipknot-Bandkollegen, Corey Taylor, in welchem dieser sich ein Tattoo zur Erinnerung an den verstorbenen Gray stechen lässt.

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