Ass Ponys – Electric Rock Music

Voll das Leben

Sechs Jahre nachdem Chuck Cleaver die Ass Ponys gründete, prangt über einem Studio in L.A. ein riesiges Poster ihres neuen Albums ‚Electric Rock Music‘ — die Band ist jetzt „hip“. Doch Chuck, Randy Cheek, Dave Morrison und John Erhardt, die unter dem Billboard sitzen, ist das egal. „Wir spielen nicht, um Erfolg zu haben. Wir wollen Spaß.“ Dem simplen Motto getreu, ist die Musik der Ponys ein hausgemachtes Süppchen mit Texten, die das Leben liefert: Denis, das Mädchen, dessen Name in ‚Grim‘ in den Schnee gepisst wird, ist Johns Ehefrau – er schwört, daß er den Namen wirklich pinkeln kann. Und Chuck verlor eine Freundin an Jesusjünger, genau wie in ‚Grim‘. „Egal, sie hatte einen Arsch, so breit wie ein Kleinwagen. Ich hoffe, Gott hat seine Freude an dem fetten Arsch.“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.