Beady Eye, Black Sabbath, Boards Of Canada – die Alben der Woche

von

Emika – DVA

Das Debütalbum von Emika wurde im Herbst 2011 in eine Zeit hineingeboren, in der Dubstep schon einen „bad name“ hatte. Die Engländerin mit den tschechischen Wurzeln hatte ein post-dubsteppiges Wunderwerk aus dunklen Atmosphären, minimalistischen Tracks und Ahnungen von Pop geschaffen. Heute, nach diversen Weiterentwicklungen und der Kaperung des Begriffs durch Effekthascher wie Skrillex, nennt sich der echteDubstep demütig Bassmusik und das Spiel mit Einflüssen und Weiterentwicklung kann von vorne beginnen, bis auch Bassmusik einen „bad name“ bekommt. Zum jetzigen Zeitpunkt aber ist DVA (Tschechisch für „zwei“) die logische Fortschreibung eines Kapitels der Popgeschichte, das durchaus noch ungeahnte Wendungen bereithält …
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Beady Eye – Be

Zugegeben, die Versuchung ist groß, die Rezension des neuen Albums von Beady Eye mit der des ersten Albums von Parlour Flames zu einer Sammelbesprechung zusammenzufassen – zwei Platten ehemaliger Oasis-Mitglieder in dreiwöchigem Abstand, beide Male im Kern eine Gestalt am unteren Ende der Kreativitätsskala der alles überschattenden Mutterband: Liam Gallagher, bzw. Paul „Bonehead“ Arthurs. Und tatsächlich drängen sich gemeinsame Angriffsflächen auf, allen voran die Texte …
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Beatsteaks – Muffensausen

Na klar: Dass die Beatsteaks mal als ein Headliner bei Rock Am Ring oder vor 17. 000 Menschen in der Berliner Wuhlheide spielen würden, hätten sie sich 1999 nicht erträumen lassen. „Dit is so weit weg wie: Ick darf ma die Chinesische Mauer jelb anstreichen“, sagt Bassist Torsten Scholz am Anfang und am Ende der 40-minütigen Doku „Fresse halten, Bass spielen“, in der Scholz, „der ewige Neue“ , seine muntere Geschichte erzählen darf. Dass die Beatsteaks das mittlerweile doch geschafft haben und wohl wieder schaffen würden, gehört längst zur Erfolgsgeschichte dieser – Achtung, noch so ein Gemeinplatz – so bodenständigen und sympathischen Punkrockband aus Berlin …
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Boards of Canada – Tomorrow’s Harvest

Angesichts von Beatkonstrukteuren wie LFO, Autechre und Aphex Twin im Kosmos des Warp-Labels muss sich das Debütalbum von Boards Of Canada mit seinen relativ geraden Beats, den Field Recordings, den Samples und manipulierten Sounds im Frühjahr 1998 angehört haben wie Easy Listening. War MUSIC HAS THE RIGHT TO CHILDREN natürlich gar nicht. Ein paar Spielzeiten später, nachdem elektronische (auch Warp-) Musik ein ganzes Stück „normaler“ geworden ist, relativiert sich diese Einschätzung …
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