David Lynch verurteilt Putin: „Du erntest, was du säst“


Filmemacher David Lynch glaubt an Karma: Putin werde in diesem oder einem nächsten Leben für seine Gräueltaten bezahlen.

David Lynch ist einer der bemerkenswertesten Filmemacher unserer Zeit – und er gibt Los Angeles täglich seinen ganz persönlichen Wetterbericht. Auf seinem YouTube-Kanal spricht er dabei nicht nur über Temperaturen und Regenwahrscheinlichkeit, sondern auch über das, was ihn gerade bewegt. Aktuell ist das vor allem ein Thema: die skrupellose Invasion Russlands.

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Im Video vom 25. Februar 2022 richtete sich David Lynch direkt an den russischen Präsidenten, der den Einmarsch und millionenfaches Leid zu verantworten hat: „Wenn ich etwas zu Präsident Putin sagen darf: Wir werden als Menschen danach beurteilt, wie wir unsere Mitmenschen behandeln. Und es gibt ein Naturgesetz, ein unumstößliches Gesetz. Es gibt keine Schlupflöcher, es gibt kein Entrinnen. Dieses Gesetz lautet: Du erntest, was du säst. Und gerade jetzt, Herr Putin, säen Sie Tod und Zerstörung, und das geht auf Ihr Konto.“

Die Ukrainer haben Ihr Land nicht angegriffen. Sie sind in ihr Land eingedrungen und haben es angegriffen. Und all dieser Tod und diese Zerstörung werden zurückkommen und Sie besuchen.

David Lynch glaubt an Karma

Lynch erinnerte Putin dann daran, dass das Karma ihn früher oder später einholen wird. „In diesem großen Ganzen, in dieser Show, an der wir beteiligt sind, gibt es unendlich viel Zeit, sodass Sie viel Zeit haben – ein Leben nach dem anderen – um zu ernten, was Sie säen. Mein Rat an Sie lautet: Retten Sie sich. Retten Sie die Ukrainer, retten Sie diese Welt. Fangen Sie an, mit Ihren Nachbarn auszukommen. Fangen Sie an, Freundschaften zu schließen. Wir sind eine Weltfamilie. Es gibt keinen Platz mehr für diese Art von Absurdität. Machen Sie mit. Stoppen Sie diesen Angriff. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, damit alle Länder dieser Welt in Frieden zueinanderfinden, miteinander auskommen und die Probleme, die wir haben, gemeinsam lösen können.“

+++Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de+++