Der Freiheitsdrang von Waltari kennt keine Grenzen

„Die spinnen, die Finnen“, heißt es mancherorts frei nach Asterix. Und denkt man an die Leningrad Cowboys, hat die wenig wohlmeinende Äußerung auch durchaus ihre Berechtigung. Im Falte von Waltari jedoch liegt die Sache völlig anders. 1986 in Helsinki gegründet, hat sich die Band aus dem Hohen Norden nicht nur hierzulande als Aushängeschild für ungewöhnliche Rockmusik profiliert. So mischt der schräge Vierer munter völlig verschiedene Genres. Auf Metal-Basis absorbiert das Quartett von der Ostsee, das sich nach dem finnischen Schriftsteller Mika Waltari benannt hat, Techno-Töne ebenso wie Funk-Elemente. Kurz: Der stilistische Freiheitsdrang von Kärtsy (Gesang, Bass) 1 , Sami und Jariot (beide Gitarre) sowie von Drummer Janne kennt keine Schranken. Eine Tatsache, die Fans einer witzig-intelligenten Dröhnung durchaus zu schätzen wissen. Immerhin gelten Waltari beinahe überall in Europa als begehrter Live-Act. So waren sie 1995 vielbeachtete Gäste beim legendären Roskilde-Festival.

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