Der ME-Radar im März 2013: die wichtigsten Newcomer – mit Palma Violets und Doldrums

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Der Musikexpress-Radar im März 2013

Auf dem Musikexpress-Radar im März 2013:

Palma Violets

Den vier Libertines-Fans aus London ist es egal, ob sie so groß wie der Hype um sie werden. Ihnen geht es darum, Leidenschaft in den Indierock zurückzubringen. Träume davon, den Legendenstatus ihrer Vorbilder zu erreichen, spielen für Palma Violets keine Rolle: „Wir sind jetzt schon größer, als wir uns je vorstellen konnten“ , sagt Sänger Sam Fryer. „Unsere Songs dürften für viele auch zu sperrig sein, wir denken nicht in Pop-Strukturen, setzen nur selten auf die Strophe-Refrain-Strophe-Formel, arbeiten Störgeräusche in unsere Musik ein.“
>>> das Palma-Violets-Porträt von Stephan Rehm findet Ihr in der März-Ausgabe des Musikexpress.

Doldrums

Der Alchemist, der aus der Wüste kam: Airick Woodhead fügt Geräuschschnipsel zu faszinierenden Soundcollagen zusammen.
>>> das Doldrums-Porträt von Reiner Reitsamer findet Ihr in der März-Ausgabe des Musikexpress.

Matthew E. White

  • Was: 29-jähriger Soul-Enthusiast mit den Werkzeugen eines Singer/Songwriters
  • Woher: Richmond, Virginia.
  • Warum: Mehrfach geliketer YouTube-Kommentar unter dem Video zu Whites „Will You Love Me“: „This makes me feel all warm and shit.“ Wie wahr. Man merkt dem Monsterbärtigen an, dass er nebenberuflich als Jazz-Arrangeur arbeitet. Wie graziös hier die Bläsersätze in sanften 70s-Soul-Grooves schwimmen! Man stelle sich Lambchop in sehr sexy oder Stax durch die Nerd-Brille gesehen vor. scr

ME

  • Was: Bombast-Rock-Quartett, das weiß, wann es Akzente setzen muss und dass dieses Genre mit Humor Hand in Hand zu gehen hat.
  • Woher: 2008 in Melbourne gegründet, 2011 nach London umgesiedelt
  • Warum: Warum?! Die Band heißt ME! Aber im Ernst: Mit ihrem am 1. März erscheinenden Debütalbum EVEN THE ODD ONES OUT sind sie an einem Ort angekommen, den Muse nicht mehr erreichen werden, seit sie sich in ihrem eigenen Arsch verirrt haben. Die Kollegen vom britischen „Q“ benutzten das Bild von „Suede, die beim Download-Festival spielen“, als Vergleich. scr

The Heartbreaks

  • Was: Post-Post-Britpop-Quartett, das eher Motown als The Jam hört und dennoch wie gut gelaunte Suede klingt.
  • Woher: Morecambe, ein Seebad in Nordwest-England, das im Buch „Crap Towns: The 50 Worst Places To Live In The UK“ als drittmieseste Stadt gelistet wird.
  • Warum: Morrissey und Carl Barât nahmen sie schon jeweils ins Vorprogramm, und Edwyn Collins produzierte ihr Debütalbum funtimes. Dem Geschmack dieser Männer kann ruhigen Gewissens vertraut werden. scr


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