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Der neue Musikexpress mit Lorde, Lars Eidinger, Alt-J, Faber, Beth Ditto – jetzt am Kiosk!

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Wir haben aufgeräumt. Und zwar so richtig. Das Eingesessene, Verwohnte aus den Fenstern unserer Redaktion (EG, Hinterhof, Kreuzberg, diesdas) geschmettert und dabei freudig irre unsere Gliedmaßen und Gehirne geschüttelt. Der Relaunch-Masterplan: Vieles raus, viel Neues rein. Frisches, Erhellendes, Mystisches – neue Rubriken wie „Die Grafik der Erkenntnis“ (für Angeber) oder „Teenage Kicks“ (für Flaschendrehfans) zum Beispiel, ein ME-eigenes Bildgebungsverfahren für Songzeilen nach hinten raus (für Freaks), deutlich mehr Seiten (132!) mit deutlich mehr Platten-, Film-, Buch- und Konzertbesprechungen (für Fleißige), eine grandiose, superweirde, von nun an regelmäßigen Kolumne von Schnipo fucking Schranke und Wahnsinnsfotostrecken unserer Lieblingsfotografen (für Foto-Ästhetik-Onanierer). Mhhhh! Das Ganze passiert in dieser Ausgabe um und mit:

Lorde – Thin White Lorde

2013 macht ein scharfsinniges Popdebüt namens PURE HEROINE aus einer unbekannten 16-jährigen Sängerin vom anderen Ende der Welt einen Popstar. Nun erscheint die schwere zweite Platte. MELODRAMA ist Zeugnis der turbulenten Jahre, die seitdem vergangen sind: Liebeskummer, Partys, Einsamkeit, Erwachsenwerden. Begegnung mit einer Frau, die erst lernen musste, für sich zu sein, um weiter für ein Millionenpublikum zu singen.

Lars Eidinger – In Germanys National Parks, Photographed By Peter Kaaden

China hat die große Mauer. Norwegen endlose Fjorde. Die USA riesige Nationalparks mit pittoresken Details. Und Deutschland? Auf jeden Fall die nettesten Tiere. Und mit Lars Eidinger einen Schauspieler, der sich in Flora und Fauna zu schmiegen weiß wie kaum ein anderes Lebewesen.

Beth Ditto – Das Gesetz der Liebe kann niemand brechen!

Das war ein heavy Riot Grrrl, das sich 2010 auf der „Wetten, dass… ?“-Couch auf den Schoß von Hansi Hinterseer plumpsen ließ. Ihre Band Gossip hatte damals diesen Riesenhit. Und Beth Ditto als schriller Pummel der Saison ihr „Heavy Cross“ durch die Welt der Mainstream-Unterhaltung getragen. Doch Beth schaffte den Spagat, bespaßte die Massen und blieb trotzdem diese saucoole feministische Rebellin. Rund ein Jahr nach der Trennung von Gossip ist ihr Solo-Debütalbum FAKE SUGAR fertig, und es gibt immer noch genug zu erzählen, über die Weiterdefinition von Punk, Band-Musik ohne Band und Beths gespaltenes Verhältnis zu ihrer herzlich-rassistischen Heimat Arkansas.



Erst Vorsicht, dann purer Hedonismus: Bei Faber auf dem ersten Picknick-Konzert
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