Dichtung & Wahrheit

Hat Keith Richards 1973 sein Blut austauschen lassen, um seine Heroinsucht zu überwinden?

In einer Zeit, in der die Rolling Stones größer waren als Gott, jeanste Gitarrist Richards auf geradem Weg in die Drogenhölle. Sein Zustand war so kritisch, dass die bereits angelaufene Europa-Tour 1973 auf dem Spiel stand. Das wusste auch Richards und beschloss im September, sich in eine Schweizer Klinik zum Entzug zu begeben. Journalisten erzählte er, er würde sein gesamtes Blut austauschen lassen. Ein Gerücht, das sich über 30 Jahre hartnäckig hielt. Erst 2004, in einem Interview mit dem „Rolling Stone“, räumte Richards mit der Legende auf. Er habe nur rumgealbert, weil ihn die ständigen Fragen genervt hätten.

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