Die neue Staffel „24“ mit Kiefer Sutherland läuft früher als geplant


Nur noch kurz die Welt retten: Jack Bauer und sein Anti-Terror-Kampf gehen bereits im Frühjahr 2014 wieder auf Sendung.

Jack Bauer kehrt noch früher zurück als gedacht. Nachdem der US-Fernsehsender FOX im Mai 2013 eine weitere Staffel der Actionserie „24“ um Ex-CTU-Agent Jack Bauer (Kiefer Sutherland) für Sommer 2014 ankündigte, legt er nun nach beziehungsweise vor: Die neunte Staffel „24“ soll nun bereits im April 2014 auf Sendung gehen, wie Produzent Howard Gordon in einem Interview erklärte.

TV-Sender FOX bestätigte zuvor, dass die berühmte Echtzeit-Serie in eine neunte Staffel geht. Unter dem Serientitel „24: Live Another Day“ sollen aber nicht wie in den bisherigen acht Staffeln 24 Stunden eines Tages in 24 Folgen, sondern lediglich in 12 Folgen erzählt werden. Weltrettung als Halbtagsjob für Bauer, sozusagen – für Gordon eine neue Chance: „Wir werden das neue Zeitfenster zu unserem Vorteil nutzen. Die Geschichte wird über zwölf Stunden eines Tages erzählt werden, innerhalb derer wir genug neue Möglichkeiten haben.“ Ob Jack Bauers Verbündete Chloe O’Brien (Mary Lynn Rajskub) wieder mit von der Partie sein wird, verriet Howard Gordon noch nicht, man stünde noch ganz am Beginn der Drehplanungen.

Mit der Nachricht über eine neunte Staffel beendet Fox gleichzeitig die seit Jahren anhaltenden Spekulationen um einen „24“-Kinofilm. Schon vor der siebten Staffel, der ein Prequel namens „Redemption“ vorausging, gab es Pläne, Jack Bauer auf die große Leinwand zu bringen. Die scheiterten aber bisher immer wieder, unter anderem an der Wahl des Regisseurs, am Plot und an der knappen Drehzeit, die Sutherland neben seiner mittlerweile wieder eingestellten neuen Mystery-Serie „Touch“ verblieb.

Über die genauere Handlung von „24: Live Another Day“ wurde noch nichts verraten; nach bereits vereitelten Atombomben-Angriffen, Milzbrandviren, Bauer’schen Familien- sowie Folterdramen und US-Präsidenten, die selbst zu Maulwürfen und Vaterlandsverrätern wurden, ist die Frage aber berechtigt, was da noch passieren soll.