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Blackout Tuesday
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Diese 10 Newcomer solltet Ihr beim Reeperbahn Festival nicht verpassen

Zum 11. Mal findet 2016 das Reeperbahn Festival in Hamburg-St.Pauli statt. Längst hat sich das Club-Festival zum größten Branchentreffen Deutschlands entwickelt und ist für Bands und Acts eines der wichtigsten Schaufenster, um sich für Magazine, Festivalbooker und Labelvertreter attraktiv zu machen. Wir haben uns durch das gigantische Line-Up mit über 450 Acts gehört und empfehlen Euch besonders diese 10 Künstler auf der Reeperbahn und in der Umgebung auszuchecken.

Yung (Dänemark)

Yung ist das musikalische Projekt von Mikkel Holm Sillkjær aus Aarhus. Und entgegen des Namens gibt es hier nicht Trap-Rap der Atlanta-Schule auf die Ohren, sondern mal brachial-rumpelnden, mal unheimlich melodischen Lo-Fi-Post-Punk. Live treten Yung als kompaktes, treibendes Quartett auf, die Shows ähneln nicht selten den ungestümen ersten Gehversuchen junger Bands in Jugendzentren, nur dass hier Musiker auf der Bühne stehen, die die Mischung zwischen Bubblegum und Distortion passgenau auszutarieren zu wissen. Im Juni erschien das Debüt A YOUTHFUL DREAM, das mit Songs den „Pills“ und „Uncombed Hair“ die Vorschusslorbeeren der ersten beiden EPs einlöst.

Dominik Sliskovic

 

Der Ringer (Deutschland)

Ja, die Hamburger haben einige Stunden in der Pop-Schule ihrer Heimatstadt genommen. Diskurs-Pop ist das hier dennoch keineswegs. Vielmehr spielt das junge Quintett eine Art melancholischen New-Romantics-Sound ohne riesigen Maschinenfuhrpark. Die Aufruhr, die Isolation Berlin mit ihrem so extrovertiert selbstreflektierenden Debüt erschaffen haben, sollte für diese Band nur noch mehr Anreiz sein, sich und den eigenen Idealen treu zu bleiben. Flehender Gesang hat schon lange nicht mehr einen solchen verzweifelten Habitus verkörpert.

Dominik Sliskovic

Hallo Wohlstand (Deutschland)

Im Forum der Visions findet sich ein Bandaufruf der Band Hallo Wohlstand, die im Jahr 2012 einen Drummer für ihre Band gesucht hat. Vier Jahre später scheinen sich Andrew Manitew, Christoph Romahn und Timo Schröder in Hamburg gefunden zu haben. Zwar gibt es auf dem Wohlstands-Youtube-Account noch wenig aktuelles Material, aber das bereits Vorhandene klingt so wunderbar grimmig und düster wie man sich die Laune der Jugend im Herbst des Jahres 2016 zwischen AfD-Populismus und 1-Life-Vereinnahmung durch die Sparkasse vorstellen mag.



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