Ehrenbär für Ken Loach: Berlinale ehrt den britischen Sozialrealisten

Zweite Lebenswerkauszeichnung für die Regielegende.

Bereits vor 20 Jahren hat er in Venedig den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk erhalten, jetzt zieht die Berlinale nach: Im Alter von 77 Jahren wird der Brite Ken Loach im kommenden Februar in Berlin den Goldenen Ehrenbären  – abermals für sein Lebenswerk – erhalten und damit eine Karriere krönen, die zunächst im Fernsehen begonnen hatte.

Ab 1967 widmete sich Loach mit „Poor Cow“ sozialrealistischen Themen erstmals auch im Kino. Schonungslose Draufsicht auf das Leben des kleinen Mannes, leiser Humor und vor allem viel Empathie zeichnet die Filme des Briten aus, dessen größter Erfolg 2006 die Auszeichnung mit der Goldenen Palme in Cannes (für „The Wind That Shakes The Barley“ gewesen sein dürfte. Sein jüngster Erfolg, „Angel’s Share“, ist Anfang des Jahres auf DVD und Blu-ray erschienen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.