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Cannes-Halbzeit: 7 Highlights vom Filmfestival

Vom 11. bis zum 22. Mai 2016 finden in Südfrankreich die Filmfestspiele von Cannes statt. Zur Halbzeit des Festivals haben wir Euch die ersten Filme zusammengesucht, die auf dem Festival für besonders viel Wirbel und positive Resonanz sorgen konnten.

1. „Toni Erdmann“

Bereits bei der Bekanntgabe des offiziellen Wettbewerbsprogramms wurde im deutschen Feuilleton gejubelt: Mit Maren Ades „Toni Erdmann“ ist seit Jahren mal wieder ein deutscher Beitrag im Rennen um die Goldene Palme. Dem etwas peinlichen „Fanden wir ja schon immer gut“-Reflex folgte dann die schöne Erkenntnis, dass Ades Film auch international begeistert aufgenommen wird– und nun zu den Favoriten auf die Goldene Palme, den Hauptpreis des Festivals, gehört. Auf Rotten Tomatoes hat das schräge Vater-Tochter-Drama einen Stand von 92% positiver Kritiken. Kinostart in Deutschland ist der 14. Juli 2016.

2. „Personal Shopper“

Ex-Twilight-Bella Kristen Stewart sollte einer der Stars des Festivals werden. Nicht nur spielte sie in Woody Allens Eröffnungsfilm „Café Society“ mit, durch Olivier Assayas und dessen Film „Personal Shopper“ ist sie auch im Wettbewerb nominiert. Dieser wurde bei der Premiere zwar ausgebuht, aber das steht in Cannes nicht zwangsläufig für einen Totalausfall. Viele Kritiker zeigten sich vor allem von Stewart begeistert. Ein deutscher Starttermin steht noch aus.

3. „The BFG“

Abseits des Wettbewerbs feierte Steven Spielbergs „BFG – Big Friendly Giant“ Premiere. Nach dem Justiz-Thriller „Bridge of Spies“ kommt Spielberg am 21. Juli wieder einmal mit fantastischem Stoff ins Kino. Und zielt damit auf ein jüngeres Publikum ab. In „BFG“ rettet ein kleines Mädchen die Welt vor fiesen Riesen. Einen neuen Trailer förderte das Festival auch noch zutage:

4. „I, Daniel Blake“

Ken Loach ist einer der Regisseure, die gemeinhin als „Altmeister“ bezeichnet werden. Der 1936 geborene Filmer widmet sich am liebsten der britischen Arbeiterschicht. So auch in „I, Daniel Blake“, seinem Wettbewerbsbeitrag, in dem er die Ungerechtigkeiten im britischen Sozialstaat unter die Lupe nimmt. Der deutsche Starttermin folgt bald, eine Szene als Teaser könnt Ihr Euch hier anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=aLEPQ9FYU0U

5. „The Handmaiden“

Die Frage nach ausreichend Diversität und Feminismus in Cannes stellt sich bei fast jedem Jahrgang der Festspiele. Laut internationaler Presse kommt der feministischste Film ausgerechnet vom südkoreanischen Rachegott Chan-wook Park, der mit „The Handmaiden“ einen englischen Roman adaptiert und ins Korea der 1930er transportiert. Kinostart: noch nicht bekannt. Aber auch hier wird ein Termin bald folgen.


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6. „Paterson“

Hier treffen wahrlich zwei Generationen aufeinander. Jim Jarmusch ist schon seit zwei Jahrzehnten eine Ikone des Indie-Kinos, Adam Driver seit „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ ein weltweiter Blockbuster-Star, den es als Spielzeugfigur zu kaufen gibt. „Paterson“ sei, so hört man es aus Cannes, eines von Jarmuschs intimsten Werken. Auch hier folgt der Kinostart erst noch, einen Teaser kann man sich aber bereits anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=div6UPJYGvk

7. „The Nice Guys“

Shane Blacks Buddy-Film ist einer der großen Mainstream-Beiträge auf dem Festival; und enttäuscht trotzdem nicht zwischen all den künstlerischen Werken von Autorenfilmern und Newcomern. Der Tenor der Kritiker: Ryan Gosling und Russell Crowe waren noch nie witziger – einen Satz, den man eigentlich niemals zu hören gedacht hätte.  Deutscher Kinostart ist der 2. Juni.

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