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Es gibt endlich einen homosexuellen Superhelden im Kino

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Am Donnerstag startet „Power Rangers“ weltweit in den Kinos. Ein weiteres Remake, von dem eigentlich wenig Innovation zu erwarten ist. Ein altes Franchise aus den 90ern wird gemolken, Nostalgie soll die Kassen füllen. Und dann kommt plötzlich eine Nachricht, die den Film in ein äußerst sympathisches Licht rückt: In „Power Rangers“ wird endlich mal eine homosexuelle Figur mit Superkräften ausgestattet.

Das Sub-Genre Superhelden wird ja oft dafür kritisiert, dass die meisten Helden hetero, männlich und weiß sind. Doch endlich ist etwas Bewegung im Genre: Mit „Wonder Woman“ startet bald ein großer Solo-Film mit weiblichem Übermensch, der dazu auch noch von einer Frau in Szene gesetzt wird. Dazu dreht Marvel gerade „Black Panther“, einen Superheldenfilm mit vorrangig schwarzem Cast.

Becky G (l.) bekommt im Film Superkräfte.

In „Power Rangers“ wird nun Becky G, die den gelben Ranger „Trini“ spielt, offen darüber sprechen, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt. Eine kleine Szene mit großer Signalkraft und Tragweite. Seit Jahren beklagen sich Menschen aus der LGBTQ-Community, dass im Blockbuster-Kino nur heterosexuelle Figuren auftreten.

Zuletzt hatte auch Disney einen schwulen Charakter in „Die Schöne und das Biest“ auftreten lassen. Der Film wurde dafür in verschiedenen Ländern kritisiert oder mit Hürden beim Kinostart behindert. Für „Power Rangers“ schließt sich durch die Figur ein Kreis: David Yost, der als offener Homosexueller Anfang der 90er in der TV-Serie mitspielte, hat diese freiwillig verlassen. Grund dafür waren Anfeindungen aufgrund seiner Sexualität.

Studiocanal
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