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Fidget Spinner gibt es sogar mit Bandlogos

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Wer Kinder, Internet oder auch nur einen freien Blick auf die Ladentheken von Kiosken hat, kommt seit Monaten nicht an ihnen vorbei: Fidget Spinner. Das Spielzeug, das optisch einem Wurfstern ähnelt, ist unter Kids und Jugendlichen längst so verbreitet wie vor 20 Jahren das Jo-Jo oder das Tamagotchi. Der Unterschied: Fidget Spinner wurden nicht zuerst als Spielzeug entwickelt. Die Benutzung dieser Art von Fingerkreisel soll eine beruhigende Wirkung haben und unter anderem bei einer Aufmerksamkeitsdefizitsstörung (ADHS) und bei Autismus helfen.

Es dürfte, wie zuletzt etwa beim „Pokémon Go“-Hype, nur eine Frage der Zeit sein, bis der Hype um die Fidget Spinner wieder vorbei ist. Solange sich damit aber noch ein paar Dollar oder Euros verdienen lassen, versuchen diverse Hersteller durch die Ansprache verschiedener Zielgruppen genau das zu tun. In Online-Shops wie Amazon gibt es, zumindest in den USA, kaum einen Fidget-Spinner-Aufdruck, den es nicht gibt: Von David Bowie, Prince und Nirvana über Minor Threat und Black Flag bis hin zu Radiohead, Arcade Fire und Queens Of The Stone Age – wer aus dem Kindesalter eigentlich heraus ist, aber nicht erwachsen werden will und sein Fingerboard nicht wieder findet, findet auch für sich den scheinbar passenden Fidget Spinner.

Unnötig zu erwähnen, dass die Dinger mit Bandlogoaufdrucken kaum mehr als Plastikmüll darstellen und mit offiziellem Merchandise meist nichts zu tun haben (und ihre Angebote teilweise schon wieder offline sind). Haben die Bandshirts im Camden Market oder in asiatischen Shoppingcentern ja auch nicht. Käufer finden sich dafür trotzdem noch immer welche.




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