Frank Kozik

Die Glanzzeit der Konzertposter, Ende der 60er im Hippie-Mekka von San Francisco zu Hause, schien unwiderruflich der Vergangenheit anzugehören. Frank Kozik möchte die Tradition nun im Alleingang wiederbeleben. Der Hispano-Amerikaner, in San Francisco beheimatet, kreuzt Pop-Art mit martialisch verfremdeten Comic-Figuren. Den Hang zu Horror, Hitler und Hackebeil rechtfertigt der 31jährige mit seiner Vorliebe für „die Kehrseite der amerikanischen Bürgerträume von Gott, Familie und Apfelkuchen“. Dem Untergrund ist Kozik dennoch längst entwachsen: Seine Poster sind inzwischen auch in etablierten Ausstellungshäusern zu bewundern, unlängst etwa in der New Yorker CBGB’s Gallery (u.). Wer ein Kozik-Poster erwerben will, kontaktiere die Artrock Gallery, 1153 Mission Street, San Francisco, CA 94103.

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