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Mutig gehen Luna Luna ohne Hilfe eigene Wege

Luna Luna haben Rückgrat: Im November 1995 kündigten sie freiwillig ihren Deal mit einer großen Plattenfirma. Zwar war die Zukunft der Folkrocker aus dem Ruhrgebiet dadurch ungewiß, dafür aber hatten sie ihre künstlerische Freiheit wieder. Denn die war nach Auffassung von Luna Luna im Anschluß an die Veröffentlichung des Albums „Rosa“ (1994) ziemlich gefährdet. Damals habe man versucht, meinen die Lunas, aus ihnen als künstlerische Kosmopoliten trendgerechte Neo-Hippies zu formen. Der jetzige Neubeginn ist selbstfinanziert. Auf „Super Nova“ bedienen sich die fünf aus Recklinghausen gekonnt im reichen Fundus des Musikuniversums: von Stockhausen bis hin zum Trip-Hop, von Polka und Chanson bis hin zum Rock. Sehr geglückt.

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