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Galerie: Albencover mit optischen Täuschungen

Gerade hereingekommen, das Cover von Fritz Kalkbrenners Album „Suol Mates“, einer Compilation, die am 16. März erscheint, und Auftakt einer Mix-Reihe des Labels Suol sein wird. Spätestens beim zweiten Blick auf das Motiv ist der Betrachter ordentlich verstört: Es zeigt uns gleichzeitig den halben Fritz sowie Fritz im Profil. Wir sagen mal: Teufelswerk!

Oder einfach auch: eine optische Täuschung. Und davon gab es in der langen Geschichte der LP-Covergestaltung ja schon einige hübsche Beispiele. Unsere Fotogalerie zeigt mehr davon. Viel Vergnügen!

1. Tool „10.000 Days“ (2006)
So ähnlich wie bei Fritz Kalkbrenner war das ja schon bei Tool schon – allerdings nur eben eine Illustration und kein Foto-Kunststück. Das Cover stammte übrigens von dem „Visionary-Art“–Künstler Alex Grey, dessen Arbeiten auch im Artwork von Nirvana– und Beastie-Boys-Alben zu entdecken ist.

2. The Strokes „Angles“ (2011)
Der Belgier Guy Pouppez, 1993 gestorben und zu Lebzeiten nur Kunstkennern bekannt, hat sich hier offensichtlich vom dem niederländischen Künstler und Grafiker M.C. Escher inspirieren lassen.

3. Reinhard Lakomy „Der Traum von Asgard“ (1983)
Auch bei diesem Album des DDR-Elektronikers Lakomy scheint der Escher-Bezug deutlich. Tatsächlich geht diese „unmögliche Figur“ des sog. Penrose-Dreiecks aber auf den schwedischen Künstler Oscar Reutersvärd zurück.

4. Mott The Hoople (1969)
Das hier wäre dann ein echter Escher – auf dem Debüt der britischen Hard- und Glam-Rocker Mott The Hoople. Allerdings hält sich der Grad der optischen Täuschung auf dieser Lithographie von 1943 in Grenzen. Wer glaubt schon an lebendig gewordene „Reptilien“ auf dem Schreibtisch?

5. Traffic „The Low Spark Of High Heeled Boys“ (1971)
In den späten 60er und frühen 70er waren Rockmusikanten offenbar ganz vernarrt in Trugbilder wie diese. Und vermutlich stehen heute noch einige Mathelehrer auf Traffic. Eine Formel, aus der sich tatsächlich ableiten lässt, welche Seite bei diesem Würfel vorne liegt, kennen die allerdings auch nicht.

6. Santana (1969)
Ein hübsches Suchbild gibt es auf dem Debüt von Santana zu sehen. Starrt man den Löwen nur lange genug an, schälen sich ein schmaler Bursche und noch ein paar Gesichter aus der Zeichnung. Lee Conklin, der Künstler, der dieses Wunderwesen geschaffen hat, ist übrigens heute noch als zuverlässig psychedelischer Illustrator am Werk.

7. Def Leppard „Retro Active“ (1993)
Klassiker. Vielleicht nicht die Platte der britischen Heavy-Metaller, aber das Motiv. Hängt so oder so ähnlich in jedem dritten zweitklassigen Kleinstadt-Pub. Trägt der Wirt schon seit Jahren und Jahrzehnten seine toxischen Knoblauchbaguettes und Pilstulpen dran vorbei.

8. Soulwax „Any Minute Now“ (2004)
Aua. Das tut doch den Augen weh. Ja, aber wenn man sich nur lange genug zwingt, verrät diese Platte dann doch noch Künstler und Titel. Hexerei, vermutlich. Von Trevor Jackson, der nicht nur weitere Covers von Acts wie The Rapture und Stereo MC´s gestaltete, sondern mit Playgroup auch sein eigenes musikalisches Projekt unterhält.

9. Cher „Heart Of Stone“ (1989)
Nein, wir machen jetzt keine bösen Witze darüber, dass diese Künstlerin normalweise so ziemlich alles chirurgisch Machbare dafür tut, keine Spur des Alterns über ihr Antlitz ziehen zu lassen. Und auch nicht darüber, dass dieses Original-Artwork damals auch sehr schnell wieder von der Platte verschwand und gegen das öde Abbild einer quicklebendig-spannkräftigen Cher getauscht wurde.

10. Animal Collective „Merriweather Post Pavilion“ (2009)
Da, es hat sich bewegt! Da, schon wieder! … (Wer davon nicht genug kriegt, darf sich an anderer Stelle weiter austoben: http://www.ritsumei.ac.jp/~akitaoka/index-e.html Der japanische Psychologie-Professor Akiyoshi Kitaoka, von dem das Animal-Collective-Cover stammt, hat dort noch einige Hirnficks mehr im Programm.)

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