Garth Brooks

Im Rosemont-Stadion leuchten 20.000 Feuerzeuge auf. Dann eine beschwörende Stimme: „Are you ready?“ O ja, dieses Publikum kann den großen Auftritt seines Helden kaum noch erwarten. Von tosendem Beifall umbrandet, gleitet Guru Garth mit einem Fahrstuhl auf die Bühne, während die Fiedel die ersten Akkorde von „Standing Outside The Fire“ spielt — und die Menge tobt. Zu Recht. Denn das hier ist keine biedere Country-Show, das ist fast schon Rock ’n‘ Roll. Brooks wackelt mit dem Hintern wie Elvis selig und schlägt sich in King-Kong-Manier an die Brust. Derweil brilliert die Band mit einem Country-Roll, der auch gestandenen Ledermännern Respekt abnötigen würde. Doch Garth bleibt cool und gibt am Bühnenrand artig Küßchen. Nur einmal rastet er aus. Und das ist der Moment, in dem er seine Gitarre zertrümmert -— was pro Show genau einmal passiert. (Deutschland-Termine: 15./19. April, Frankfurt)

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