Iron Maiden – Hamburg, Emst-Merck-Halle

Als Vorgruppe von Kiss zog ein neues Heavy-Phänomen über deutsche Bühnen – Iron Maiden. Nachdem ihr Debütalbum in den englischen Charts bis auf Platz vier hochkletterte, ist die 1976 von Bassisten Steve Harris gegründete Formation in aller Munde. Die anderen Musiker sind Paul Di’Anno (Gesang), Clive Burr an den Drums und die beiden Gitarristen Dennis Stratton und Dave Murray Das Konzert in der Hamburger Ernst : Merck-Halle war aufgrund von Überlautstärke und der miesen Akustik zwar ein ziemliches Soundchaos, kam bei den Schwermetallbegeisterten Kids aber außerordentlich gut an! Bis auf den Sänger – der wie ein besoffener Punk aussah und sich auch dementsprechend unbeholfen auf der Bühne verhielt – entsprach die Gruppe den Idealvorstellungen von Heavy-Rockem – lange Haare, Lederhosen und energiegeladen, als hätten sie löffelweise Speed gefressen‘, wie ein erschöpfter Fan in der Umbauphase zufrieden kommentierte. Womit er gar nicht mal so Unrecht hat. Iron Maiden sind die zur Zeit wohl kompromißloseste Heavy-Truppe – Speed ist alles!

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