Jamie Lidell über Feist


„Eine Ausnahmestellung unter Songschreiberinnen verleiht Feist ihre kanadische Sichtweise, die sich in den tollen Texten ausdrückt Das Beste ist aber die Stimme: Sie hat Feuer. Ihrer Musik liegen immer noch Punk-Roots zugrunde; auch wenn sie Balladen spielt, ist sie heavy und schmutzig. Im Studio agiert sie sehr fokussiert, mit unfassbarem Selbstvertrauen. Sie kommt rein, singt ihren Kram und sagt mit süßer Kleinmadchenstimme:,Das war’s, nächste Nummer!‘ Ich selbst würde immer noch eine andere Version probieren, weil mir diese Zuversicht fehlt, aber sie zieht die Sache durch. Diese Kanadier sind ja so eine eingeschworene Clique, und insbesondere sie und Gonzo sind untrennbar verbunden. In jeder Aufnahmepause fingen die beiden spontan an, irgendwelche Musical-Songs aus Cabaret oder so zu singen-unfassbar.“