Luna Jordan: Beatles-Serie „Hamburg Days“ nach Tod vorerst gestoppt
Luna Jordans Part als Astrid Kirchherr war noch nicht fertig abgedreht. Wie wird es weitergehen?
Der plötzliche Tod von Schauspielerin Luna Jordan hat offenbar direkte Folgen für die Produktion der internationalen Beatles-Serie „Hamburg Days“. Angeblich wurden die Dreharbeiten nach Bekanntwerden ihres Todes vorerst gestoppt. Jordan starb am 13. Mai im Alter von 25 Jahren. Öffentlich wurde die Nachricht erst einige Tage später durch ihre Agentur.
Dreharbeiten offenbar noch nicht abgeschlossen
Wie „Bild“ berichtet, stand Luna Jordan bis kurz vor ihrem Tod für die Serie vor der Kamera. In „Hamburg Days“ sollte sie die Fotografin Astrid Kirchherr spielen, die als enge Vertraute der frühen The Beatles gilt und die Band während ihrer Hamburger Zeit fotografisch prägte.
Nach Angaben der Produktion hatte Jordan bereits mehrere Drehtage absolviert. Ein Sprecher erklärte laut „Bild“, dass ihre Szenen zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vollständig abgedreht gewesen seien. Unklar ist derzeit, ob die Rolle neu besetzt wird oder ob bereits entstandenes Material verwendet werden kann. Die Produktion wollte sich dazu auf Anfrage bislang nicht äußern.
An „Hamburg Days“ sind unter anderem das ZDF, die BBC sowie W&B Television und Turbine Studios beteiligt.
Staatsanwaltschaft sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden
Zur Todesursache gibt es weiterhin keine offiziellen Angaben. Gegenüber „Bild“ erklärte die Hamburger Oberstaatsanwältin Mia Sperling-Karstens, es lägen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Das Todesermittlungsverfahren sei deshalb eingestellt worden.
Auch Jordans Mutter Bettina Ratschew wollte sich nicht öffentlich äußern.
Luna Jordan arbeitete zuletzt verstärkt an größeren Produktionen
Luna Jordan hatte sich in den vergangenen Jahren schrittweise in Film- und Fernsehproduktionen etabliert. Zunächst war sie vor allem in kleineren Rollen und Episodenauftritten zu sehen, später folgten größere Parts in Serienformaten und internationalen Projekten. Innerhalb der Branche galt sie als Nachwuchsschauspielerin mit besonderem Interesse an historischen Figuren und Stoffen.
Die Rolle der Astrid Kirchherr in „Hamburg Days“ markierte einen weiteren Karriereschritt. Die Serie widmet sich der frühen Hamburger Phase der Beatles – jener Zeit, in der die Band ihre ersten längeren Clubauftritte spielte und ihr später weltbekanntes Erscheinungsbild entwickelte.







