Mach mal lauter!

Wie Rave-Pop mit düsteren Melodien funktioniert, zeigen Simian Mobile Disco in der Online-Sendung musicmix.

Was genau geschieht eigentlich am DJ-Mischpult neben der Tanzfläche? „Nun ja“, sagt Jas Shaw und dreht an ein paar Reglern, „wir haben hier eine Drum-Machine und Synthesizer – die jagen wir durch den Mixer. Ab in die Lautsprecher und dann Volume hoch!“ Lautstärke aufgedreht bis auf elf: So klingt auch Unpatterns, das neueste und dritte Album von Simian Mobile Disco. Wieder einmal ist es den Briten gelungen, der Masse Rave-Pop unterzuschieben, der bei mehrmaligem Hören düstere Melodien offenbart. „Wenn man uns fragt, was für Musik wir machen“, so sein Kollege James Ford, „sagen wir aber: Techno. Das erspart uns lange Diskussionen.“

Die Arbeitsweise von Bands sichtbar zu machen, das ist eines der Elemente der Online-Sendung musicmix powered by Sennheiser, in der die Moderatoren Jeannine Michaelsen und Donnie O’Sullivan je zwei Bands oder Künstler interviewen. Im Fahrstuhl, im Bett, in der Limousine – oder eben auf der Tanzfläche. Bisher auf der Gästeliste: Acts wie Two Door Cinema Club, Bonaparte und Marina and the Diamonds. Zuschauer können Preise gewinnen: Sie müssen erraten, welche Songs der Gastmusiker gerade auf seinem Kopfhörer hört, mit Worten beschreibt oder gar tanzt.

Alle musicmix-Sendungen findet man unter musikexpress.de/musicmix. Infos zur Sendung auch unter facebook.com/musicmixtv.

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