Mehr Brit-Pop denn Euro-Rock

POPKOMM Euro-Rock bedeutet offenbar immer noch Brit-Pop:

Die Love Kings aus Schweden klingen wie Manchester-Rave von anno dazumal, und auch Clouseau haben so gar nichts Belgisches an sich: Ihren Hit „Close Encounters“ unterfüttern sie mit Hardrock-Riffs. Dann der erste echte Brite: John Watts mit seinen regenerierten Fischer Z, einem soliden Set und dem potentiellen neuen Hit „I Walk The Tightrope“. Die beiden besten Bands des Abends aber singen in ihrer Landessprache — und wären nicht Brings die Lokalmatadore. so gebührte den Heroes del Silencio aus Zaragossa der Euro-Rock-Siegerkranz.

„Da werden Brinpzu kämpfen haben‘, orakelt ein Zuschauer, als das Publikum die Spanier nicht aus der Arena lassen will. Und tatsächlich: Trotz Heimspiel-Vorteil kommt erst Stimmung auf, als Brings für einen Song Wolf Maahn auf die Bühne bringen: „Venus“ reißt das Ruder herum, und „Isch mööt zo Fooss noh Kölle Jon“ ist dann doch der begeistert mitgesungene Höhepunkt.

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