Michael Jacksons Tod: Höchststrafe für Conrad Murray

Michael Jacksons einstiger Leibarzt Conrad Murray wurde am gestrigen Dienstag (29.11.) zu vier Jahren Haft im L.A.-County-Gefängnis verurteilt.

Am gestrigen Dienstag, den 29. November, wurde das Urteil für den damaligen Leibarzt von Michael Jackson gesprochen. Er wurde zu vier Jahren Haft im L.A. County-Gefängnis verurteilt – damit wurde gegen ihn die von der Staatsanwaltschaft geforderte Höchststrafe verhangen. Conrad Murray wurde nach Michael Jacksons Tod am 25. Juni 2009 vorgeworfen, er habe Michael Jackson am Todestag eine zu große Menge des Narkosemittels Propofol verabreicht. Diese Überdosis soll die Todesursache gewesen sein.

Umstritten ist, ob Murray die Haftzeit von vier Jahren tatsächlich absitzen wird. In Kalifornien wurde bereits ein Gesetz verabschiedet, das die tatsächliche Haftzeit für diejenigen, denen fahrlässige Tötung vorgeworfen wird, in Hausarrest umwandelt.

Richter Michael Pastor sagte im Zuge des Urteilsspruchs, dass Michael Jackson „ein Experiment“ für Murray gewesen sei. Er sagte weiter: „Einige meinen, Dr. Murray ist ein Heiliger, andere halten ihn für den Teufel. Die Wahrheit ist: Er ist keines von beiden, er ist ein Mensch. Aber als solcher ist er verantwortlich für den Tod eines anderen Menschen.

Murray selbst hat sich bis zuletzt nicht zum Urteilsspruch persönlich geäußert und hat bisher weder Bedauern noch Schuldgefühle geäussert.

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