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Musikexpress-CD “ A Tribute To Nevermind“: Interview mit den Künstlern

Wir stellten Sir Simon vier Fragen – denn er hat für unsere CD „A Tribute To Nevermind“ den Nirvana-Opener eingespielt: „Smells Like Teen Spirit“. Schwerer Job, große Verantwortung, ist schließlich der bekannteste Song der Band.

Was für eine Bedeutung hat Nirvana als Band für Dich?
Kein Aufnäher auf dem Rucksack, Bandname nicht mit Filzstift auf der Federtasche verewigt, auch nicht auf der abgeschnittenen kurzen Jeanshose. Kein T-Shirt mit dem Kreuzaugen-Smiley, kein Aufkleber auf der ersten Gitarre, aber immerhin ein Poster über dem Bett, direkt neben dem von Michael Stipe.

Was verbindest Du mit dem von Dir gecoverten Song?
„Smells like Teen Spirit“ ist geradezu die Definition eines „Instant Classics“. Zum ersten mal auf einer Klassenfahrt gehört. Irgendjemand legte eine Kassette ein, nach ungefähr 5 Sekunden war jedem im Raum klar, dass das wirklich etwas ganz anderes ist, als die Musik die man bisher gehört hat.

Worin bestand für Dich die Herausforderung bei der Aufnahme?
Zwischen der Anfrage, den Song aufzunehmen und der Abgabe lag bei mir zirka eine Nacht und ein Morgen. Hauptsächliche Herausforderung war es also, wach zu bleiben. Abgesehen davon ist „Smells Like Teen Spirit“ natürlich ein absolut uncoverbarer Song, der Hit der Hits, und dann noch als erstes auf der CD. Oh oh oh…

Welchen Ansatz hast Du beim Covern verfolgt?
Lauter, dreckiger und cooler als die Nirvana Gitarren geht es eh nicht, also leiser und uncooler. Oder noch besser: gar keine Gitarren. Versuchen nicht zu schreien. Nicht über Blasphemie nachdenken. Nicht länger als eine halbe Stunde für jede Aufnahmespur, sonst wird es nicht fertig. Darauf vertrauen, dass der Song so gut ist, dass man ihn gar nicht zerstören kann! Rec+Play!

Weitere Artikel:
A Tribute To Nevermind – die Musikexpress-CD mit exklusiven Coverversionen von 13 Bands und Künstlern. Song-Snippets:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Maike Rose Vogel singt „Something In The Way“.
Nevermind Deluxe-Edition: die Rezension.

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