Highlight: Serien wie „13 Reasons Why“: Diese Serien erzählen von Außenseitern und sozialem Druck

„Narcos“-Star Pedro Pascal: „Die Serie kann nicht weitergehen, wenn es so unsicher ist“

Mitte September wurde Carlos Muñoz Portal, ein Location-Scout für die Netflix-Serie „Narcos“, in Mexiko erschossen. In einer besonders gefährlichen Region des Landes war er unterwegs, um Drehorte für die vierte Staffel der Serie zu finden. Man fand seine Leiche von Kugeln durchlöchert in seinem Auto am Straßenrand. Dazu hat De Jesus Escobar Gaviria, Bruder des Drogenbarons Pablo Escobar Netflix gedroht. Er möchte eine Milliarde Dollar dafür, dass Netflix das Leben seines verstorbenen Bruders nacherzählt hat. Sollte Narcos darüber nachdenken, wieder in Kolumbien zu drehen, dann werde er „ihre kleine Show beenden“. Escobars Bruder war übrigens früher Chef der Auftragskiller vom Medellín-Kartell.

Netflix hat die ersten drei Staffeln der Serie in Kolumbien gedreht, die vierte Staffel soll nun von einem Drogenkartell in Mexiko erzählen. Doch durch Drohungen und dem ganz realen Mord an Scout Portal, ist die Produktion ins Stocken gekommen. Nun hat sich Hauptdarsteller Pedro Pascal, der in allen drei Staffeln der Serie mitspielte, zu der Sicherheitsfrage geäußert: Das US-Portal „tmz“ hat Pascal am Flughafen abgefangen (für guten Stil ist „tmz“ nicht bekannt) und ihm klare Statements abgerungen: „They can’t do it („Narcos“, die Red.) if it’s not safe“, sagt Pascal zur aktuellen Situation. „Wir sprechen hier von Menschenleben“, ergänzte er.

Den Tod des Scouts Portal nannte er eine Tragödie. Wenn Netflix die Serie fortsetzen möchte, dann sollen „sie“ erst einen sicheren Weg finden, um dies zu tun.

„Narcos“: Ein Location-Scout der Serie wurde in Mexiko ermordet


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