Nicki Minaj postet KI-Fotos mit Donald Trump in pinkem Outfit
Naja: Nicki Minaj veröffentlicht zum Presidents' Day KI-generierte Bilder von Trump in pinker Jacke.
Nicki Minaj hat am Presidents’ Day mit einer ungewöhnlichen Geste für neuen Gesprächsstoff gesorgt. Auf ihren Social-Media-Kanälen teilte die 43-Jährige mithilfe von Künstlicher Intelligenz generierte Fotos, die Donald Trump in ihrer Begleitung zeigen. Die digitalen Aufnahmen präsentieren den US-Präsidenten in einem für ihn untypischen Outfit: pinke Jacke, mit Strasssteinen besetzte Jeans und auffälliger Schmuck – ein Look, der an die charakteristische Ästhetik von Minajs Fanbase, den sogenannten „Barbz“, angelehnt ist.
Bei genauerer Betrachtung der Bilder fällt auf, dass die KI-Version Trumps offenbar ihren Ehemann Kenneth Petty ersetzt hat. Eine Reflexion im Fenster hinter der Trump-Figur deutet darauf hin, dass das Originalbild Petty zeigte. Die Aktion macht die zunehmende Politisierung und Trump-Positionierung der US-Künstlerin noch einmal neu deutlich.
Hier gibt es das pinke Wunder zu sehen:
Von einer Kritikerin zur Befürworterin: Minajs politischer Wandel
Nicki Minajs Haltung zu Donald Trump hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Während sie einst kritische Aussagen zur Trump-Administration machte und sich für progressive Themen einsetzte, bezeichnete sie sich im Januar 2026 selbst als vermutlich „größten Trump-Fan“.
Auf X äußerte sich Minaj nun schon häufig positiv über Trump und seine Politik. Besonders im Kontext von Einwanderungs- und Wirtschaftsfragen nahm sie eine zunehmend konservative Haltung ein. Nach ihrem öffentlichen Bekenntnis zur Trump-Unterstützung erhielt sie laut eigenen Angaben eine „Trump Gold Card“ – eine Art VIP-Status, der ihr einen beschleunigten Zugang zur US-Staatsbürgerschaft ermöglichen soll. Die Künstlerin stammt ursprünglich aus Trinidad und Tobago.
Kritische Reaktionen aus der Musikbranche und Fanbase
Der Support Trumps durch Nicki Minaj stößt insbesondere in der Rap-Community auf deutliche Kritik. Zahlreiche Künstler:innen äußerten sich enttäuscht über ihre laute, politische Haltung. Cardi B, mit der Minaj in der Vergangenheit bereits Konflikte austrug, kommentierte die Entwicklung indirekt durch Posts zu sozialer Gerechtigkeit und Frauenrechten.
Auch ein Teil ihrer Fanbase reagierte negativ auf den politischen Schwenk. In den sozialen Medien kursierten unter dem Hashtag #NotMyBarb Negativ-Kommentare langjähriger Fans, die sich nun von ihr distanzierten. Andere Anhänger:innen verteidigten Nicki Minaj jedoch und betonten ihr Recht auf eine eigene politische Meinung.
Immerhin: Minaj, die mit Hits wie „Super Bass“, „Anaconda“ und „Starships“ weltweite Erfolge feierte, hat bislang keine explizit politischen Songs veröffentlicht.
Trump und seine prominenten Supporter:innen
Donald Trump hat sich bislang nicht ausführlich zu Nicki Minajs Unterstützung geäußert, erwähnte sie jedoch bei einer Veranstaltung als „talentierte Künstlerin“.
Traditionell war das Verhältnis zwischen Trump und der Musikindustrie angespannt, wobei die Mehrheit prominenter Artists in der Vergangenheit demokratische Kandidat:innen unterstützte. Zu den wenigen Musiker:innen, die sich öffentlich zu Trump bekannt haben, zählen unter anderem Rapper Kanye West bzw. Ye, Kid Rock und Country-Sängerin Lee Greenwood.



