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Ein Dokumentarfilm über das Spannungsfeld zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit in der Festivalindustrie

Rage Against The Machine solidarisieren sich mit Palästinensern

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Seit der angeordneten Zwangsräumung palästinensischer Häuser in Ost-Jerusalem durch die israelische Regierung am 10. Mai kommt es zwischen Israel und Palästina vermehrt zu Gewaltausschreitungen. Beide Seiten beschießen sich, es gibt Tote und Verletzte.

Über Twitter äußerten sich Rage Against The Machine wie folgt:

Die Gewalt und Gräueltaten, die in Sheikh Jarrah, der Al-Aqsa Moschee und dem Gaza-Streifen zu beobachten sind, sind eine Fortsetzung von Dekaden an Israels brutalem Apartheid-Regime und der gewalttätigen Besetzung Palästinas.

Wir solidarisieren uns mit den Palästinensern, da sie sich dem kolonialen Terror in all seinen Varianten widersetzen.

Zwangsräumungen sowie beiderseitig beanspruchtes Gebiet

Aufgrund der drohenden Zwangsräumungen palästinensischer Häuser durch die israelische Regierung begannen sich die Spannungen jüngst zu akkumulieren. Die gesetzliche Grundlage, auf die Israel sich beruft: Häuser des besetzten Ost-Jerusalems, die vor 1948 in jüdischem Besitz waren, sollen rechtmäßig von den Familien zurückgefordert werden können.

Dies führte zu angekündigten Zwangsräumungen im Viertel Sheikh Jahrrah, denen sich palästinensische Familien ausgesetzt sahen. Die palästinensische Bevölkerung reagierte daraufhin zunächst mit Protesten, dann setzte sich schnell eine Gewaltspirale in Gang.

Der 1o. Mai ist ein historisch besonders spannungsbeladener Tag für die israelische und palästinensische Bevölkerung. 1967 wurde an eben jenem Tag Ost-Jerusalem im Zuge des Sechstagekriegs von Israel annektiert. Im Viertel liegt unter anderem der Tempelberg — auf arabisch „Haram al-Scharif“, der eine religiös bedeutende Position sowohl für die jüdische als auch die muslimische Bevölkerung innehat.


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