Fury In The Slaughterhouse

Vier Monate haben die Furies in ihr mittlerweile fünftes Album im heimischen Peppermint Bark Studio investiert. Jede Minute davon hat sich gelohnt, denn MONO — dem aussterbenden Vinyl gewidmet — ist zum bisherigen Höhepunkt des Hannoveraner Sixpacks geraten. Das Material ist im Vergleich zu den älteren Stücken wesentlich grooviger geworden, .halt nicht mehr so der Fury-Zippel-Rock“, findet Drummer Rainer Schumann, MONO kommt von der Produktion her der Live-Intensität der Band wesentlich näher als die Vorgänger. Erfahrungen der Pogues-Tour, U2– und REM-Einflüsse, Kai Uwe Wingenfelders markante Texte und der geschickte Einsatz von Samples (z.B. der Bonham-Bums aus .D’yer Mak’er* im göttlichen Galagher & Lyle Cover ,When l’m Dead And Gone“) machen aus MONO das mit Absfand bislang interessanteste Fury-Album. Und eine Stimme wie die von Kai Uwe gibt es in diesem unserem Land sowieso kein zweites Mal.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.