Limbomaniacs – Stinky Grooves

Die Limbomaniacs lassen den Knüppel aus dem Sack. Diese vier Westküsten-Freaks aus San Francisco spielen beinharten Funk mit schnittigen Rockriffs. .Butt Funkin'“ heißt der erste Höllentanz, in dem heavy GoGo-Beats um jaulende und drückende Gitarren-Orgasmen kreisen und Bootsy Collins, das As am Baß, scharfen Senf verspritzt. Knüppeldick geht’s weiter: Hard-Funk-Rap-Rock einer wütenden Band mit eingestreuten Samples wie im Hardcore-Funkstück .Porno“ von den Commodores. Am besten bringt die Liste ihrer Stargäste die Zweischneidigkeit ihres fetzigen Stils zum Ausdruck: Bootsy Collins und der Trouble Funk-Bassist T-Bone sorgen für Druck auf den Unterleib, Rick Skatore von 24-7 Spyz für ohrenbetäubende Gitarren und Rap, Saxophonist Maceo Parker für Drive und Soul-Power und Produzent Bill Laswell schließlich für ein schnörkelloses Zusammenwirken aller Elemente. STINKY GROOVES dürfte weder Rock- noch Funk-Freaks am Arsch vorbeigehen. Wer alles zwischen Red Hot Chilly Peppers, Suicidal Tendencies und Parliament/Funkadelic mag, hat hier Zugzwang.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.