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„Searching For Sugar Man“-Regisseur Malik Bendjelloul tot aufgefunden

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Regisseur Malik Bendjelloul, hier im Apple Store Soho am 8. April 2013, ist tot. Die Ursache ist bisher ungeklärt.

Malik Bendjelloul ist tot. Wie „Svenska Dagbladet“ und das US-Kinoportal „Deadline.com“ berichten, wurde der Regisseur der oscar-prämierten Musikdokumentation „Searching For Sugar Man“ am 13. Mai 2014 in Stockholm tot aufgefunden. Die Todesursache ist bisher unbekannt. Bendjelloul wurde 36 Jahre alt.

Der Film “Searching for Sugar Man” erzählte die unglaubliche aber wahre Geschichte des Detroiter Songwriters Sixto Rodriguez, der Anfang der 70er Jahre zwei Platten veröffentlichte, die ursprünglich floppten – später aber, ohne sein Wissen, in Südafrika zu Mega-Hits mutierten.

Der Film bekam 2013 einen Oscar als „Bester Dokumentarfilm“ und stellte Rodriguez – und somit auch Bendjelloul – der Weltöffentlichkeit vor.

Zuletzt versuchte Rodriguez‘ ehemaliger Produzent per Klage herauszufinden, wo das Geld für eine halbe Million verkaufte Platten geblieben ist.

Malik Bendjelloul wurde am 14. September 1977 im schwedischen Ystad geboren. Nach einigen Arbeiten als Kinderdarsteller studierte er Journalismus und Medienproduktion und drehte diverse Musikdokus und Reportagen für das schwedische Fernsehen. Später ging er auf Reisen und fand so, während eines Aufenthalts in Südafrika, den Stoff für seinen bekanntesten Film. Bereits 2012 gewann „Searching For Sugar Man“ den Publikumspreis beim Sundance Film Festival.



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