Stoppok hat Gefühl für Rock, Folk, Rhythm’n’Blues – und die Sprache des Ruhrpotts.

Als er zwölf Jahre alt war, spielte Stefan Stoppok schon in einer Band.“Wir machten damals so ’ne Art Krautrock“, wie er heute sagt. Seit nunmehr sieben Jahren konterkariert Stoppok das Schubladendenken der Medien und ihrer Macher – indem er sich seine eigene Kategorie erspielt hat. Denn Stoppok ist es gelungen, den Rhythm’n’Blues ins Deutsche zu übertragen, große Geschichten aus dem sogenannten kleinen Leben zu erzählen. Daß Stücke wie „Ärger“, „Feine Idee“ oder das jüngste Album „Mit Sicherheit“ so extrem glaubwürdig sind, liegt nicht zuletzt an Stoppoks Ruhrpott-Poesie. Musikalisch schlägt Stefans Herz neben dem Rhythm’n’Blues für Rock, Folk und Jimi Hendrix. Doch Stoppok kann auch anders. Bester Beweis: der Song, mit dem er auf der neuen CD von ME vertreten ist.“AnnabeN“ stammt aus der Feder des Autorenteams Biege und Branoner und ist Teil des bemerkenswert geglückten Amiga-BMG-Samplers“Und wir gingen auf uns zu – Liedervereinigung“.

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