Till Lindemann unter Beschuss: Das sagt Ex Sophia Thomalla zu den Vorwürfen


Till Lindemann wird von seiner Ex Sophia Thomalla verteidigt.

„Diesen ,Vorfall’ in Vilnius hat es nie gegeben!“, sagt Sophia Thomalla in Bezug auf die aktuellen Anschuldigungen, dass ihr Ex Till Lindemann im Rahmen eines Konzerts seiner Band Rammstein eine Frau unter Drogen gesetzt haben soll, wie das angebliche Opfer in den sozialen Medien schrieb. Dazu postete die Frau Fotos, die Blutergüsse und Prellungen abbilden.

Der „Bild“ erklärte sie: „Till ist ein Mann, der Frauen beschützt. Generell unterstelle ich Menschen, die von einem künstlerischen, provozierenden Rammstein-Video auf den Charakter eines Menschen schließen, schlichtweg Dummheit und Unkenntnis. Sollte es Menschen in meinem Umfeld geben, die das anders sehen, so bestrafe ICH diese mit lebenslanger Nichtachtung“, so Thomalla weiter. Von 2011 bis 2015 waren sie und der Rammstein-Sänger ein Paar. Sie trägt sogar sein Gesicht als Tattoo auf dem Arm.

Till Lindemann: Rückhalt von Sophia Thomalla

„Das ist frei erfunden von einer Person, die sich auf dem Rücken eines Rockstars für fünf Minuten Fame verschaffen möchte. Einem selbsternannten Opfer gebe ich weder Bühne, noch unterstütze ich das für eine Sekunde“, so Sophia Thomalla weiter. Für sie sei klar, dass an den Vorwürfen gegen ihren Ex-Partner Till Lindemann nichts dran sein kann.

Auch Rammstein haben sich geschlossen als Band zu den Anschuldigungen gemeldet. In einem Tweet heißt es: „Zu den im Netz kursierenden Vorwürfen zu Vilnius können wir ausschließen, dass sich was behauptet wird, in unserem Umfeld zugetragen hat. Uns sind keine behördlichen Ermittlungen dazu bekannt.“

Frau behauptet bei Rammstein-Party betäubt worden zu sein

Am 22. Mai spielten Rammstein den Auftakt ihrer „Europa Stadion“-Tour in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Anschließend meldete sich eine Konzertbesucherin namens Shelbys69666 auf Twitter und zeigte Fotos von blauen Flecken, mit denen sie eigenen Angaben zufolge am nächsten Morgen aufgewacht sei, ohne zu wissen, woher sie stammen. Ihre Vermutung lautet, dass ihr Drogen in den Drink gemischt worden sein könnten – und sie behauptet, dass Till Lindemann und seine Crew dahinterstecken könnten.

Andere Twitter-User diskutieren diese Aussagen jedoch heiß – so erschließt sich manchem nicht, wie es zeitlich dazu gekommen sein könnte. Und auch soll ein anschließendes Drogen-Screening negativ ausgefallen sein.

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So undurchsichtig die Lage derzeit auch ist, so klar zeigt sich: Es bilden sich im Netz – wie so oft bei angeblichen Missbrauchs- und Misshandlungsfällen – zwei Lager. Die einen fordern Gerechtigkeit und Gehör für die angeblichen Opfer und vorverurteilen teilweise, die anderen verteidigen die beschuldigte Person und zweifeln an der Richtigkeit der Aussagen. Letztlich gilt auch in diesem Fall aber zunächst die Unschuldsvermutung.