TV-Tipp: Doku über Sinn und Unsinn des Nacktseins auf Vox

Nacktheit früher und heute - eine Dokumentation thematisiert das textilfreie Leben. Auch auf Musikfestivals.

Nackte Haut begegnet uns in Film, Fernsehen und Werbung. Es ist zum Alltag geworden. Nacktheit kann nicht mehr schocken, sie ist überall. Dieses Thema beleuchet die Dokumentation „Nackt und frei? Deutschland zieht sich aus“.

Für viele Menschen ist Nacktheit ein Ausdruck von Freiheit. Doch wie hat sich die Gesellschaft diesbezüglich entwickelt – sind wir weniger verklemmt als früher? Wie steht die Allgemeinheit zur eigenen Textilfreiheit? Zu welchen Anlässen ziehen sich Menschen eigentlich noch aus?

Soziologe Dr. Oliver König beschäftigt sich ausführlich mit der Geschichte der Nacktheit, die ein immer selteneres Phänomen zu werden scheint, da der Nachwuchs der FKKler lieber auf Bedecktheit statt Textillosigkeit setzt.

Die Dokumentation taucht ein in die FFK-Szene und begleitet unter anderem den Fotografen Gerrit Starczewski, der 2010 das Fotoprojekt „Naked Heart“ gestartet hat, das die Nacktheit im Rahmen von Festivals zelebriert. Beim Appletree Garden, Melt! oder Frequency Festival sucht er immer wieder Besucher, die sich kollektiv der Kleidung entledigen und gemeinsam ablichten lassen. Das Ganze soll Freiheit demonstrieren, aber auch Kunst darstellen. Starczewksi fotografiert auf Festivals auch für Musikexpress.de – in der Regen aber angezogene Bands.

„Nackt und frei? Deutschland zieht sich aus“ läuft am Samstag, 29. August 2015, um 22.25 Uhr auf Vox.

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