Vince Gilligan: „Breaking Bad“-Spin-off über Jesse Pinkman denkbar

Ausschließen will der „Breaking Bad“-Macher weitere Serienableger nicht. Das gleiche sagte er vor rund zwei Jahren aber auch noch über „Better Call Saul“. Könnte also doch was kommen.

Vince Gilligan, Schöpfer von „Breaking Bad“, lehnt weitere Spin-offs der AMC-Erfolgsserie nicht pauschal ab. Im Gegenteil: In einem Interview mit Radio Times sagte er, dass er sich eigene Serien über Charaktere wie Jesse Pinkman oder Gustavo Fring sogar sehr gut vorstellen könne.

Dass solche Adaptionen in absehbarer Zeit aber tatsächlich umgesetzt würden, sieht Gilligan nicht. Zwar traue er den Figuren definitiv zu, eine eigene Serie tragen zu können. Aber schon mit dem ersten „Breaking Bad“-Spin-off – „Better Call Saul“ erzählt vom Vorleben des schmierigen Anwalts Saul Goodman – habe Gilligan so seine Sorgen gehabt, dass sie „Breaking Bad“ zu sehr „melken“ würden. „We’re chewing our cud twice, we’re going to the well a bit too much“, so Gilligan.

„Breaking Bad“ lief von 2008 bis 2013 über fünf Staffeln und gilt unter anderem deshalb als eine der besten Serien aller Zeiten, weil sie nicht als Reaktion auf die guten Quoten unnötig auf weitere Staffeln verlängert wurde, wie es zum Beispiel bei „Dexter“ geschah.

Die erste Staffel „Better Call Saul“ wurde 2015 ausgestrahlt, die zweite läuft seit dem 15. Februar 2016 auf Netflix.

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