Wie überlebt man ein Festival? Hier sind 9 Tipps für Euch

Die beste Zeit des Jahres hat wieder begonnen. Richtig, es ist unbestreitbar Sommer und somit Festivalsaison. Grund genug, sich dank unserer gut gemeinten und noch besser anwendbaren Ratschlägen zum ultimativen Survivor jedes Festivals zu machen. Alle Kosmonaut-, Southside- und Hurricane-Gänger sollten sich diese Tipps am besten noch schnell auf den Unterarm tätowieren. Aber auch für die meisten anderen Festivals sind die Life-Hacks anwendbar:

Survival-Tipp #1: Wie wird man die betrunkene Schrulle/den betrunkenen Deppen los?

Sich den sympathisch daherkommenden Menschen im Umfeld mit lässigem, aber nachdrücklichem, hilfesuchendem Blick anlocken und laut „Cool, da bist du ja wieder, lass mal weiter gehen” rufen, die schrullige Lady bzw. den schrulligen Lauch stehen lassen und dem Retter/ der Retterin of Choice ein Bierchen spendieren.

Survival-Tipp #2: Was tun, wenn die Nachbarn zu laut Taylor Swift/Justin Bieber/Helene Fischer hören?

Mittanzen als wäre es das Finale einer Casting-Tanzshow. Und zwar so lange, bis sie Dir entweder extremen Respekt für diese Wahnsinnsperformance zollen oder beschämt die Musik leiser machen. So oder so: Alles geben!

Kooperation

Survival-Tipp #3: Was sagen, wenn zum 100. Mal jemand nach dem Dosenöffner fragt?

„Hier bitte, ein Dosenöffner.“ Alternativ ein Bier reichen – Altherrenwitz, zieht aber immer. Immer!

Survival-Tipp #4: Was tun, wenn alle Dixie-Klos nicht mehr begehbar sind?

Einfach drauf scheißen! (Höhö) Oder: Sich einen schönen Spot in der Natur suchen, am besten mit Blick auf Wald/ See. Alternativ: Sonnenbrille auf, Hemmschwelle runter, laufen lassen!

Survival-Tipp #5: Was tun, wenn es ins Zelt regnet?

Das Wasser in einer Pfandflasche sammeln, Gesicht und Hände damit reinigen und sich darüber freuen, der Natur einen guten Schnapp abgeluchst zu haben!

Survival-Tipp #6: Was tun, wenn meine Freunde dauerdichte Langweiler sind?

Version A: Auf dem Zeltplatz zu denjenigen wechseln, die die lauteste/ beste Mucke laufen lassen und Flunky Ball spielen, sich dabei als motivierter Mitspieler anbieten und einfach dort abhängen. Version 2: Niveau, weshalb, warum? Mitmachen! (Siehe A) Version C: Die Dauerdichten sich selbst überlassen und mit einer gewissen Erhabenheit einfach alleine tanzen gehen! Wenn sie lieber Flunky-Ball-Weltmeister auf dem Zeltplatz werden wollen, während Rammstein oder Hafti spielen, sind sie selbst schuld.

Survival-Tipp #7: Wie geht man mit Volbeat-Fans um?

Fragen, ob man als Volbeat-Fan automatisch auch Chad Kroeger von Nickleback cool findet? (Unterstellung: Ja!) Die Schelle abwarten und bereit sein, selbst eine auszuteilen. Alternativ: Leben und leben lassen!

Survival-Tipp #8: Wie kommt man Backstage, um eine Runde Pfeffi mit der Lieblingsband zu trinken?

Man braucht einen guten Grund, wenn man in den VIP-Bereich kommen möchte. Du kannst es versuchen mit: „Meine Freundin ist da drin, sie arbeitet an der Bar und braucht ihr Handy, kann aber nicht selbst raus, weil volles Haus und ich bin in 2 Minuten wieder weg, keine Sorge“ dann auf jemand zeigen und nett winken, irgendwie klappt so was immer. Oder jemanden anlabern, der gerade herauskommt und ihm erklären, wie groß Deine Liebe zu Feine Sahne Fischfilet ist und dass man jetzt verdammt nochmal einfach einmal rein muss, um den verdammten Pfeffi zu saufen.

Survival-Tipp #9: Du hast keine Kohle mehr über, was nun?

Zur am lustigsten und auch nicht minder blauen Truppe stoßen, angemessen laut Mitgrölen bei dem Song, der gerade läuft (Textsicherheit ist egal) und sich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit dazusetzen. Am Ende will niemand, wirklich niemand der blöde Langweiler sein, der Dir den Zutritt zu seinem Kreis aus besoffenen und feiernden Freunden verwehrt. Viel Spaß dabei. Und vergiss nicht, am Ende noch mit maximaler Selbstverständlichkeit ein Bier mitzunehmen.


Maifeld Derby kündigt neue Bandwelle für 2019 an – und eine Auszeit für 2020
Weiterlesen