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Blackout Tuesday
Highlight: Xavier Naidoo im Interview: „Ich bin ein Rassist, aber ohne Ansehen der Hautfarbe“

Xavier Naidoo weist auf „Pläne zur Vernichtung Deutschlands“ hin

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf RollingStone.de +++

„Pläne zur Vernichtung Deutschlands!“, davon faselt Xavier Naidoo („Ich bin ein Rassist, aber …“) in einem neuen Video. Dann richtet der höchst umstrittene Sänger eine „Bitte“ an „jeden Migrant, jeden Flüchtling“, sich unter anderem Folgendes anzusehen: den Morgenthau-Plan, den Hooton-Plan und den Nizer-Plan.

Heute sind es vor allem Rechtsradikale, die diese überwiegend vor, während oder direkt nach dem Zweiten Weltkrieg erstellten Pläne zitieren; sie glauben, dass im Geheimen auch die heutige Bundesregierung an deren Umsetzung arbeite. Die Rechten deuten die Pläne so um, dass an deren Ende ein „großer Austausch“ der „deutschen Bevölkerung“ stehe. Ein Mythos, der zum Beispiel auch nach der Flüchtlingskrise 2015/2016 in entsprechenden Kreisen großen Zuspruch erfuhr. In einem Video beruft sich Xavier Naidoo nun auf die Deutungen dieser Theorien.

In einem weiteren Video greift Xavier Naidoo dazu seine kuriose These zum Coronavirus auf: „Ich weiß nicht mal, ob Viren überhaupt existieren!“. Dass der 48-Jährige seine Musikerkarriere wieder wird in Gang bringen können, erscheint derzeit mehr als fraglich. Nach dem konsequenten Rausschmiss aus einer RTL-Sendung, dem Auftrittsverbot bei ProSieben und den von Protestierenden angestrebten Auftrittsverboten in diversen Städten erhält der Schmusebarde nun die Quittung für seine Meinungsmache.


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