Zwei wie Pech und Schwefel

Als alle Deutschen deutsch sangen, kam uns der Aachener Keyboarder und Bassist Micky Meuser auf Englisch: zusammen mit Sänger Grant Stevens und einem Band-Projekt, das sich sinnigerweise Nervous Germans nannte. Noch bevor Englisch wieder gefragt war, gab es die vielversprechende Gruppe schon nicht mehr. Meuser sammelte Erfahrungen als Produzent und arbeitete mit Ina Deter, den Ärzten, Flatsch und Gott und der Welt. Die eigenen Ambitionen des 33jährigen Glatzkopfs ruhten allerdings nur, auch das Duo mit Grant Stevens existiert nach wie vor. Mit dem neuen Namen The Window Speaks (ein Textzitat aus ihrem Debütalbum Heartland, versteckt im Song „The Price Of Peace“) hat sich allerdings auch die Musik-Fagon geändert. Assistiert vom Jennifer Rush-Team Günther Mende/Candy DeRouge entstand in Frankfurt ein Album, das mit Hochglanz-Balladen und kraftstrotzenden Computer-Sounds ausnehmend süffigen Stoff anbietet. Selbst der nervöseste Deutsche wird mal ruhiger. Und erfolgreicher.

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