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5 Erkenntnisse aus dem „Game of Thrones“-Staffelstart

Endlich ist es soweit: „Game of Thrones“ ist wieder gestartet. Fast ein Jahr lang haben Fans auf die neue Staffel gewartet, über Jon Snows Schicksal gerätselt und debattiert, wer denn nun auf den Eisernen Thron steigen wird. Nun lief die erste Folge der sechsten Staffel – und war eigentlich ziemlich ereignisarm. Einige Erkenntnisse hat der Staffelauftakt dennoch geliefert. Wir haben sie für Euch zusammengefasst:

 

1. Jon Snow ist immer noch tot

Die Frage aller Fragen in „Game of Thrones“ stellt sich ja nach der Person, die am Ende der Serie auf dem Thron sitzen wird. Aber mittlerweile ist der Kampf um die Herrschaft über Westeros dermaßen in den Hintergrund geraten, dass bis zum Start der sechsten Staffel lieber darüber gerätselt wurde, ob Jon Snow noch lebt oder nicht. Mehrere Messerstiche in den Bauch in der letzten Szene der fünften Staffel sind eigentlich aussagekräftig genug, aber irgendwie möchte man nicht daran glauben, dass der Kämpfer mit dem Milchbubi-Gesicht wirklich schon sein Ende gefunden hat. Die Auflösung in der ersten Folge der sechsten Staffel: Es gibt keine Auflösung. Snow sieht immer noch ziemlich tot aus, liegt auf einem Tisch in Castle Black. Aber solange er nicht verbrannt wird, glauben wir gar nichts!

2. Melisandre sieht ziemlich alt aus

Melisandre glaubt an den Gott des Feuers und ist anscheinend vertraglich dazu verpflichtet, sich regelmäßig auszuziehen. Dazu nutzte sie ihre magischen Kräfte in der Vergangenheit für allerhand fragwürdige Aktionen: So gebar sie einen Dämon (oder so) und opferte unschuldige Kinder für Pläne, die später ziemlich in die Hose gingen. Im Finale der neuen Folge sieht man sie allein in ihrer Kammer und obendrein ihre wahre Gestalt. Melisandre ist offensichtlich schon verdammt alt. Auf Twitter sind Leute deshalb regelrecht ausgeflippt. Aber ganz ehrlich: die Frau hat schon merkwürdigere Aktionen gebracht als…nun ja… in Wirklichkeit ziemlich alt zu sein.Theorie am Rande: Vielleicht hat sie auch ihre Lebenskraft für Jon Snow geopfert. Just Sayin…

3. Der Psycho hat sowas wie Gefühle

Ramsay Bolton ist vielleicht der größte Psychopath in Westeros. Er foltert und vergewaltigt gern, freut sich stets mit irrem Blick auf den nächsten Kampf. Außerdem hat er Theons Penis abgeschnitten – wer macht denn sowas? Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus der ersten Folge der sechsten Staffel: Ramsay hat Gefühle! Am Totenbett seiner Handlangerin/Affäre Myranda setzt er tatsächlich zu einer kleinen, aber gefühlvollen Rede an. Blickt zurück auf die gemeinsame Kindheit mit ihr und wünscht sich, sie könnte sehen, wie er sich rächt. Romantisch, auch wenn er ihren Körper danach an die Hunde verfüttern lässt. Die Erkenntnis aber bleibt: Die Nebencharaktere werden langsam interessanter als die Hauptcharaktere. Weil:

4. Die Hauptcharaktere treten auf der Stelle und werden immer langweiliger

Jon Snow ist – bis jetzt – tot. Die Drachenmutter ist zwar lebendig, bekommt aber mal wieder nichts auf die Reihe. Sie ist wieder beim Reitervolk angekommen, dessen Popstar sie vor einer halben Ewigkeit mal war, und soll nun in einem Tempel für Witwen einziehen. Khaleesi kann derzeit also herzlich wenig zum Kampf um den Thron beitragen – und wird immer langweiliger. Bei dem kleinwüchsigen Tyrion sieht es nicht anders aus. Sein spektakulärster Auftritt in der Folge: ein Spaziergang. Der Charakter steckt fest und sinniert darüber, wie gefährlich die Stadt ist, in der er sich aufhält. Dass er darin trotzdem ohne Personenschutz einen Spaziergang macht, zeigt obendrein, dass Tyrion nicht ganz so clever ist, wie man immer dachte.



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