Cajun Dance Party

1A-Britpop mit super-innovativen Gitarrenparts

Die Musik: Das Stotternbei“the d/-d-d/-day comes“in der Ballade „Time Falls“ ist längst nicht der einzige grandiose Moment auf dem Debüt the colourful life. Das Album ist voll von hochklassigen, melodischen Britpop-Songs mit, was die Arrangements, die einzelnen Instrumentalparts und den Gesang angeht, ausgesprochen einfallsreichen Details. „Ich hab schon lange keinen Gitarristen wie Robbie mehr gehört“, sagt Produzent (und Ex-Suede-Gitarrist) Bernard Butler. „Vielleicht seit Jonny Greenwood nicht mehr.“ Robbie spielte einige seiner Parts auf einer zwölfsaitigen Gitarre ein, die Johnny Marr bei dem letzten The-Smiths-Album STRANGE WAYS HERE WE COME benutzte.

Die Künstler: Die Mitglieder von Cajun Dance Party (Gitarrist Robbie Stern, Bassist Max Bloom, Sänger Daniel Blumberg, Schlagzeuger Will Vignoles und Keyboarderin Vicky Freund) hatten diesen Frühling Abitur-Prüfungen, weshalb sie nur wenige Interviews geben konnten. Ihr erstes Album haben sie in den Ferien in Edwyn Collins’Studio West Heath Yard aufgenommen, das zweite soll noch dieses jahrfertig werden. „Unser zweites Album wird düsterer – das ist so ein Klischee“, sagt Will.“Aber es ist nun mal die Wahrheit“

Cajun Dance Party the colourful life (XL/Beggars/lndigo)

>» albumkritik s. 78

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