Weezer – Undone

Das kommt raus, wenn ein Metalhead mit Kirchenchorvergangenheit sich dem Pop zuwendet. Das blaue Weezer-Debüt ist ein wahres Füllhorn von prachtvoll bratenden Gitarren und zu regelrechten Chor-Harmonien sich vereinenden Powerchords und Feedbacks. Rivers Cuomo malt regelrechte Emotionslandschaften mit Hilfe seiner dicken Amps. Und wer wissen will, was er meint, wenn er im ME-Interview, betont „Gotta have the heavyness to it“, höre „Undone“: Heavier und zugleich pop-beglückender als die kilometerbreiten Powerchords im Refrain wird selten irgendwo.

Wo? Weezer (1994)

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