Neil Young – After The Goldrush

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Kaum ein Künstler kann auf eine vergleichbare kreative Hochphase verweisen, wie sie Neil Young in den zehn Jahren zwischen EVF.RY-BOÜV KNOWS THIS IS NOWHERE (1969) und RUST NEVER SI.EF.PS (1979) erlebte. Viele essenzielle Alben veröffentlichte der kanadische Songwriter in diesem Zeitraum, darunter AFTER THE GOLD RUSH, sein Meisterstück. Es zeigt Neil Young in seinen wichtigsten Facetten: als Folkbardcn („Teil Me Why“), umweltverbundenen Hippie („After The Gold Rush“) und trostspendende alte Seele („Don’t Let It Bring You Down“), als ungezügelten Krachmacher, der sich mit Südstaaten-Rednecks anlegt („Southern Man“) und Vermittler zwischen den Generationen („Old Man“). Unterstützung leisten u. a. Danny Whitten, Stephen Stills und der junge Nils Lofgren. Am schönsten ist AFTER THE GD1.D RUSH aber, wenn Young, wie im Titelsong und dem herzzerreißenden „Birds“, am Piano sitzt und sich selbst begleitet. Wer 1970 noch um die Beatles trauerte, konnte nach diesem Album optimistisch in die Zukunft blicken.

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